Rendern
Visua­li­sie­run­gen ver­mit­teln schon in der Pla­nungs­pha­se ein natur­ge­treu­es Bild eines Bau­pro­jek­tes. Ein gutes Ren­de­ring gibt mög­li­chen Inves­to­ren eine Vor­stel­lung vom Poten­ti­al Ihres Pro­jek­tes. Mie­tern und Woh­nungs­käu­fern hilft es bei der Ent­schei­dung für die Traum­woh­nung oder das Traumhaus.

Die­ser Bei­trag zeigt die zahl­rei­chen Vor­tei­le auf, die gute Ren­de­rings Archi­tek­ten, Ver­mie­tern und Unter­neh­mern bie­ten. Dane­ben wer­den die Begrif­fe bia­sed bzw. unbia­sed Ren­de­ring und CPU bzw. GPU Ren­de­ring erklärt. 

Wohnzimmer Rendering

Wie­so über­haupt Rendern?

Ein Vor­teil vom Ver­wen­den von Ren­de­rings besteht dar­in, dass 3D-Bil­der eine viel bes­se­re Vor­stel­lung von einem zukünf­ti­gen Gebäu­de oder Pro­dukt ver­mit­teln kön­nen, als es 2D-Plä­ne jemals könn­ten. Dadurch wird das Tref­fen von Design­ent­schei­dun­gen erleichtert. 

Die 3‑dimensionalen Objek­te, die geren­dert wer­den, kön­nen nach Belie­ben ver­än­dert wer­den. Man kann die Grö­ße und die Pro­por­tio­nen — aber auch die Ober­flä­chen und Mate­ria­li­en ändern.

Was bedeu­tet bia­sed / unbiased?

Bei den ver­schie­de­nen Ren­der-Engi­nes wird zwi­schen unbia­sed und bia­sed unter­schie­den. Der Unter­schied zwi­schen die­sen bei­den Typen besteht dar­in, dass ein bia­sed oder „vor­ein­ge­nom­me­ner“ Ren­de­rer Bil­der nicht so kor­rekt berech­net, wie ein unbia­sed Ren­de­rer, son­dern sub­ti­le Inter­po­la­tio­nen zuguns­ten der benö­tig­ten Ren­der­zeit verwendet. 

Ein unbia­sed bzw. ein „unvor­ein­ge­nom­me­ner“ Ren­de­rer hin­ge­gen ver­sucht, ein Bild phy­si­ka­lisch kor­rekt zu berech­nen. Daher weist ein unbia­sed Ren­de­rer weni­ger Ein­stell­mög­lich­kei­ten auf. Zu 100 % phy­si­ka­lisch ren­dert jedoch auch eine unbia­sed Engi­ne nicht, da auch hier mini­ma­le Inter­po­la­tio­nen, über wel­che man ledig­lich kei­ne Ein­stell­mög­lich­kei­ten zur Ver­fü­gung hat, ver­wen­det werden.

Möbel Rendering

CPU oder GPU?

Eine eher jun­ge Ent­wick­lung in dem Bereich der com­pu­ter­ge­ne­rier­ten Gra­phi­ken ist das GPU (Gra­phics Pro­ces­sing Unit) basier­te Ren­de­ring – also das Berech­nen der Bil­der mit­tels Gra­fik­kar­te. Bis­her wur­de zum Ren­dern vor­wie­gend die CPU (Cen­tral Pro­ces­sing Unit) verwendet. 

CPUs wur­den für ein­zel­ne Tasks opti­miert. GPUs hin­ge­gen wur­den für par­al­le­le Tasks, die unab­hän­gig von­ein­an­der aus­ge­führt wer­den, ent­wi­ckelt. Dadurch kön­nen die Bil­der of schnel­ler berech­net wer­den.  Das bedeu­tet jedoch nicht auto­ma­tisch, dass GPU Ren­de­ring immer bes­ser ist, als CPU Rendering.

Rendering-Software

3ds Max und Vray

Mög­lich­kei­ten und Pro­gram­me, die zum Visua­li­sie­ren ver­wen­det wer­den kön­nen, gibt es wie Sand am Meer. Als Indus­trie­stan­dard hat sich jedoch Vray herauskristallisiert. 

Vray ist kein eigent­stän­di­ges Pro­gramm, son­dern ein Plug-In, das für meh­re­re 3D-Pro­gram­me ver­füg­bar ist, und die­sen Pro­gram­men sehr gute Werk­zeu­ge zum Ren­dern zur Ver­fü­gung stellt. Vray ist unter ande­rem für 3ds Max, Cine­ma 4d, Rhi­no­ce­ro und Revit ver­füg­bar. Bei Build Infor­med ver­wen­den wir Auto­desk 3ds Max mit Vray.

GDPR Cookie Consent mit Real Cookie Banner