Eine der viel­fäl­ti­gen Mög­lich­kei­ten, sich die Arbeit in Revit zu erleich­tern, ist das Ver­wen­den von Tem­pla­tes. Tem­pla­tes sind Vor­la­ge­da­tei­en, in denen die Grund­ein­stel­lun­gen und der Inhalt auf die Anfor­de­run­gen spe­zi­fi­scher Pro­jek­te bzw. auch auf Ihr Büro abge­stimmt sind.

Eini­ge unter­schied­li­che Tem­pla­tes sind in Revit stan­dard­mä­ßig ent­hal­ten. Zu die­sen zäh­len unter anderen:

Vorlagedatei Revit
Neben die­sen Stan­dard­tem­pla­tes, gibt es aber natür­lich auch die Mög­lich­keit sel­ber sol­che Vor­la­ge­da­tei­en zu erstel­len. Die­se sind dann für gewöhn­lich an die Büro­stan­dards ange­passt und ent­hal­ten spe­zi­el­le Schrift­ar­ten, Lini­en­sti­le, Schraf­fu­ren, Bema­ßungs­sti­le, usw. aber auch Ele­men­te, wie gän­gi­ge Fami­li­en, Lis­ten oder Objekt­sti­le sind in so einer Vor­la­ge­da­tei festgelegt.
Linienstil Revit
Ein gut aus­ge­ar­bei­te­tes Tem­pla­te kann Ihnen eine Men­ge Zeit spa­ren, da es für jedes neue Pro­jekt ver­wen­det wer­den kann, und Sie nicht jedes Mal von neu­em begin­nen müs­sen. Jedoch müs­sen Sie für so ein Tem­pla­te auch eini­ge Zeit in die Erstel­lung und War­tung inves­tie­ren. Es gibt des­halb unter­schied­li­che Her­an­ge­hens­wei­sen beim Erstel­len einer Vorlagedatei

 

Ver­schie­de­ne Methoden

Man kann zum einen ein ein­zi­ges Tem­pla­te für allen mög­li­chen Pro­jek­te erzeu­gen. Die­se Metho­de bringt den Vor­teil mit sich, dass man nur eine Datei ver­wal­ten muss. Ein Nach­teil die­ser Metho­de besteh dar­in, dass die Datei unter Umstän­den sehr groß wer­den kann, da alles berück­sich­tigt wer­den muss, das mög­li­cher­wei­se ein­mal benö­tigt wird. Das bedeu­tet wei­ters, dass das Tem­pla­te wahr­schein­lich Ele­men­te beinhal­tet, wel­che nicht immer bzw. im schlech­tes­ten Fall sogar nie Ver­wen­dung finden.

Zum ande­ren ist es mög­lich, meh­re­re Tem­pla­tes für unter­schied­li­che Pro­jek­te zu erstel­len. Sie kön­nen z.B. eine Datei für Ein­fa­mi­li­en­häu­ser, eine für Mehr­fa­mi­li­en­häu­ser, eine wei­te­re für Indus­trie­bau, usw. anle­gen. Dadurch kann man die ein­zel­nen Tem­pla­te-Datei­en bes­ser auf die Pro­jek­te abstim­men, wodurch die Fle­xi­bi­li­tät erheb­lich steigt. Des Wei­te­ren muss jede Datei nur mit den nötigs­ten Ele­men­ten aus­ge­stat­tet wer­den. Dadurch kann auch die Grö­ße der Tem­pla­tes ver­hält­nis­mä­ßig gering gehal­ten wer­den. Wenn man meh­re­re Vor­la­gen ver­wal­ten muss, kann unter Umstän­den jedoch die Über­sicht­lich­keit lei­den kann.

War­tung

Wo wir bei einer nicht zu ver­nach­läs­si­gen­den Auf­ga­be wären: der War­tung von Tem­pla­tes. Denn da sich im Lau­fe der Zeit die Anfor­de­run­gen der Pro­jek­te und gege­be­nen­falls sogar Büro­stan­dards ändern kön­nen, kann das Tem­pla­te dem­entspre­chend schnell nicht mehr aktu­ell oder über­la­den mit nicht ver­wen­de­tem Inhalt sein. Daher ist es emp­feh­lens­wert, dass Sie Ihre Tem­pla­tes lau­fend kon­trol­lie­ren, egal ob Sie sich für ein gro­ßes oder meh­re­re klei­ne ent­schie­den haben.

 

Da die­se zwei Metho­den der Tem­pla­te-Erstel­lung doch ziem­lich unter­schied­lich sind, was Zeit­auf­wand und Funk­tio­na­li­tät betrifft, ist es am bes­ten, wenn Sie sich über die Anfor­de­run­gen an das Tem­pla­te im Vor­hin­ein Gedan­ken machen und sich ent­spre­chend für eine Her­an­ge­hens­wei­se entscheiden.

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