Case Study

Museumsbau

3D-Modellierung eines kunsthistorischen Museums

Erbauung (Jahr)

Modellierte Elemente

Fläche in m²

Ausgangssituation

Ein Digital Twin wird benötigt

Unser Kunde ist der Betreiber eines kunsthistorischen Museums in einem denkmalgeschützten Gebäude in Österreich. Er hat uns damit beauftragt, einen Digital Twin des Museums zu erstellen.

Wozu? Um den Bestand der verschiedenen Bauteile zu dokumentieren und gegebenenfalls Schwachstellen bei Übergängen von Gebäudeteilen aus unterschiedlichen Epochen aufzuzeigen. Zudem wird ein dreidimensionales Gebäudemodell benötigt, um zukünftig Wartungen und Umbauarbeiten effizienter planen zu können.

Problem

Veraltete Bauunterlagen

Das Bestandsgebäude wurde über die Jahrhunderte ständig erweitert. Für einige Gebäudeteile liegen nur wenige bzw. nicht aktuelle Planunterlagen vor. Die Erfassung des Bestandes erfolgte daher mit Hilfe eines Laserscans. Anhand dieser Daten wurde das digitale Modell erstellt. Sämtliche Informationen aus den 2D-Plänen wurden natürlich dabei berücksichtigt.

Eine große Herausforderung waren hier die Gewölbedecken. Auch die verwinkelte Anordnung der einzelnen Bauabschnitte war komplex. Genauso wie die Tatsache, dass die unterschiedlichen Bauteile zum Teil auf unterschiedlichen Ebenen liegen.

Die naturgetreue Darstellung der Fassade, der Gewölbegänge, der Altbautreppen und der großen Bogenfenster hat uns gefordert. Jedoch konnten wir das Problem geschickt lösen, indem wir für jedes spezifische Bauteil eine eigene Familie erstellten.

Insgesamt wurde eine Fläche von 10.870 m² modelliert, die sich über fünf Geschosse verteilen. Für die denkmalgeschützten Fenster-Reliefs wurden eigene Familien angelegt.

Fragen über Fragen

Lösung

Schaffung eines 3D-Modells

Mitte 2019 konnten wir die Digitalisierung des Museumsgebäudes abschließen und an den Auftraggeber übergeben. Dieser zeigte sich von der außerordentlichen Qualität des Modelles sichtlich beeindruckt. Mit Hilfe des digitalen Zwillings können die nötigen Umbauarbeiten geplant und baulich umgesetzt werden.

Ergebnis

Der Viewer

Das Ergebnis konnten wir durch einen sogenannten Viewer abrunden. Dabei handelt es sich um ein „Abfallprodukt“, das bei der Laservermessung entsteht. Mit dem Viewer lassen sich alle Räume als Panorama betrachten. Dadurch können alle Projektbeteiligten, auch ohne Modelle, die Situation vor Ort schnell erfassen.

 

Kennen Sie die Situation?

Haben auch Sie mit alten und unvollständigen Bestandsunterlagen zu kämpfen? Wollen Sie beim nächsten Umbau von BIM profitieren? Wir beraten Sie gerne während des gesamten Prozesses.

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