Case Study

Lebensmittelverarbeiter

3D-Modellierung der Produktionsanlagen eines großen Lebensmittelverarbeiters in Deutschland.

Benötigte Sprints

Gebäude in m²

Gelände in m²

Ausgangssituation

BIM-Spezialisten gesucht

Bei unserem Kunden handelt es sich um eines der größten Unternehmen in der Lebensmittelindustrie in Deutschland. 

Für die Master – und Umbauplanung seiner Werke arbeitet das Unternehmen schon seit geraumer Zeit intensiv mit ATP Architekten und Ingenieure zusammen.  ATP ist ausgewiesener BIM-Spezialist und einer der führenden europäischen Gesamtplaner, vor allem im Bereich Industriebau. 

Problem

3D-Modellierung des gesamten Areals

Der Bauherr benötigt für eine Studie zu seinen Produktionsanlagen ein aktuelles Bestandsmodell. Bisherige Pläne liegen nur in 2D vor und sind teilweise veraltet. Auch ist die Größe der Aufgabe nicht unerheblich: Über 45.000 m² Geschoss- und Dachflächen sowie knapp 60.000 m² Außenanlagen sollen für die Gewerke Architektur, Tragwerk, HKLS und Elektro modelliert werden. Die Dichte an Haustechnik ist in einem solchen Werk naturgemäß sehr hoch. 

Aufgrund von Laserscans und Bestandsunterlagen werden die Modelle für die Gewerke Architektur/ Statik, HKLS und Elektro erstellt.

 Lösung

BIM Implementierung

Ende 2019 wird der Leistungsumfang und die Modellanforderungen intensiv mit ATP als Planer abgestimmt. Vor allem die unterschiedliche Detaillierung verschiedener Bereiche für alle Gewerke ist dabei zentrales Thema. 

Anfang 2020 beginnt die Firma trigonos in unserem Auftrag das gesamte Werk mit mehreren Laserscannern zu vermessen. Die Arbeiten dauern mehrere Wochen und erfolgen weitestgehend außerhalb des regulären Betriebs. Das Ergebnis ist mit ca. 500 GB Daten die bisher größte Punktwolke, mit der wir bisher gearbeitet haben.

Unser Team aus neun Ingenieuren verwandelt über mehrere Monate die Rohdaten – teilweise automatisiert, größtenteils aber manuell – zu BIM. Durch den Umstieg auf agiles Management mit Scrum sind die Störungen durch Corona vergleichsweise glimpflich und etablieren Homeoffice in unserem Büro. Auch ist die Qualitätskontrolle fester Teil des Arbeitsprozesses. Täglich wird mit BIM.AC die Genauigkeit der Modelle sichergestellt und Kollisionen werden eliminiert.

Ergebnis

SimsalaBIM

Mitte Mai 2020 ist es dann soweit: Das Verarbeitungscenter ist komplett in BIM überführt. Vom Fundament bis zum Absperrventil im Technikbereich, vom kompletten Raumprogramm über 36 km Rohre bis zur Geländeoberkante bietet das fertige Modell einen umfassenden Blick auf das Werk und seine technische Einrichtung.

Komplexe Zusammenhänge können jetzt einfacher sichtbar gemacht werden. Der Auszug verschiedener Massen kann schnell und genau erfolgen.

Abgerundet wird das Ergebnis durch einen Viewer, der sozusagen als Abfallprodukt bei der Laservermessung entsteht. Mit ihm lassen sich alle Räume als Panorama betrachten und alle Projektbeteiligten können damit – auch ohne Modelle – die Situation vor Ort schnell erfassen. 

Neugierig geworden

Haben auch Sie mit alten und unvollständigen Bestandsunterlagen zu kämpfen? Wollen Sie beim nächsten Umbau von BIM profitieren? Wir beraten Sie gerne während des gesamten Prozesses.

Schreiben Sie uns

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Dann kontaktieren Sie uns einfach. Ein Experte wird sich so schnell wie möglich mit Ihnen in Verbindung setzen.




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